Mama Survival – Überleben im stressigen Familienalltag – Teil 1

Mama Survival – Überleben im stressigen Familienalltag – Teil 1

3. April 2020 0 Von mamalangsam

Zeit für mich

Spätestens nach der Geburt unseres dritten Kindes habe ich beschlossen, ich brauche mehr Zeit für mich alleine. Mal in Ruhe duschen, nachdenken, schreiben, beten…Nun ist das nicht so einfach, wenn man keine oder nur wenig Fremdbetreuung in Anspruch nehmen möchte. Es war für uns immer klar, dass wir unsere Kinder weitesgehend selber betreuen möchten. Was also tun, um Zeit zu gewinnen. Jemand brachte mich auf die Idee einfach früher aufzustehen. Nicht nur eine halbe Stunde, sondern die ganze Schlafenszeit einfach zu verschieben. Mittlerweile stehe ich meistens um halb fünf auf, das war ein totaler „game changer“. Alles funktioniert seitdem besser und ich bin viel entspannter. Das meiste ist erledigt, wenn die Kinder aufstehen.

Besitz reduzieren

Wenn wir weniger besitzen, müssen wir uns auch um weniger Dinge kümmern, reparieren, putzen. Behalten wir also nur das, was wir wirklich brauchen und im Alltag genutzt wird. Alles was nicht genutzt wird, aber wir noch aufheben wollen wird verstaut, sodass wir im Alltag nicht damit konfrontiert werden. Der Rest kommt weg, am besten verschenken, spenden oder verkaufen. Seitdem wir diesen Prozess des Reduzierens durchlaufen, konnten sogar schon viele Möbelstücke unseren Wohnraum verlassen. Wichtig hierbei ist auch den „Flow“ dessen, was ins Haus kommt zu reduzieren. Die Haushaltsaufgaben bewältigen wir so viel schneller und wir haben mehr Zeit.

Chaos im Kopf ordnen

Kennt ihr das Chaos im Kopf, was man täglich als Mutter hat? So viele To do`s: Kind 1 braucht größere Schuhe, Geburtstagswunschliste für Kind 2 machen, Einkaufsliste schreiben, Kühlschrank abtauen, Freundin X anrufen, ach ja, und die Waschmaschine ist kaputt…. Was mir hilft, das Chaos in den Griff zu bekommen, ist, dass ich mich einmal in der Woche, z.B. sonntags eine halbe Stunde hinsetze und das alles aufschreibe, dann nach Dringlichkeit priorisiere und eine To do-Liste für die ganze Woche anlege, nicht nur für einen Tag, das würde überfordern.

Zum Schluss noch ein Zitat aus dem Buch „Der Lohn einer Mutter“ von Elizabeth Walker Strachan:

Eine der größten Hilfen, um dich vor dem Aufgeben oder permanenter Hektit zu bewahren, ist ein ruhiger Geist und ein auf Gott ausgerichtetes Herz. Durch Nachsinnen auf das Wort Gottes kannst du das bekommen!