langsame Adventskalender

langsame Adventskalender

6. November 2020 2 Von mamalangsam

Die Adventszeit steht schon fast vor der Tür und wenn man Kinder hat, kommt man kaum drumrum, einen Adventskalender zu gestalten. Wobei sich natürlich auch Erwachsene daran freuen können… Wir möchten euch heute ein paar Anregungen geben, wie ihr den Adventskalender mal ganz ohne Krimskrams gestalten könnt. Das spart Geld und Nerven, verhindert überfüllte Kinderzimmer und macht hoffentlich eure Adventszeit etwas langsamer.

1. Der persönliche Fotopuzzle-Adventskalender

Dafür macht ihr als Eltern mit jedem einzelnen Kind ein gemeinsames Foto. Wenn ihr Lust habt, könnt ihr euch auch dafür verkleiden, dann ist es noch lustiger. Dieses Foto könnt ihr euch dann als Fotopuzzle drucken lassen und verpackt je nach Größe des Puzzles 24 Päckchen mit ein paar Teilen drin. Somit hat das Kind dann an Weihnachten ein schönes Puzzle, auf dem es ganz alleine mit Papa und Mama zu sehen ist. Wir haben es dann aufgeklebt und umrandet und über die jeweiligen Kinderbetten gehängt. Zuerst hatten wir Sorge, dass es zu langweilig für die Kinder wird, da es ja jeden Tag „nur“ Puzzleteile gab, aber sie hatten sehr viel Freude daran, täglich das Foto weiter zu vervollständigen.

2. Der Aktionen-Adventskalender

Ihr könnt euch 24 Aktionen überlegen, die ihr auf Zettel schreibt und zusammenrollt. Wenn ihr mehrere Kinder habt, reicht ein Kalender für alle. Die Kinder können sich dann abwechseln mit dem Öffnen. Wir haben euch ein paar von unseren Ideen aufgelistet. Manche Ideen könnt ihr auch mehrmals verwenden und manches könnt ihr auch mit einem Weihnachtsplätzchen aufpeppen oder einem Teil, das für die Aktion gebraucht wird. Bei der Aktion Filmabend kann man zum Beispiel selbstgemachte Kinokarten einpacken oder beim Plätzchen backen eine bereits vorhandene Ausstechform. Bei mehreren Kindern sollte man darauf achten, dass alle Kinder an der Aktion Freude haben. Hier ein paar Vorschläge:

Filmabend, im Wohnzimmer übernachten, Vorlesestunde mit Oma und Lebkuchen, eigenen Laternenumzug veranstalten, im Garten Stockbrot machen, Schatzsuche, Lebkuchenhäuser machen , Plätzchen backen, Nachtwanderung mit Taschenlampen, Kinderdisco veranstalten, Tannenbaum besorgen, einen Weihnachtsfilm selber filmen, Weihnachtsdeko basteln, gemeinsamer Einkauf, bei dem sich jedes Kind etwas für 1 Euro kaufen darf, einen Ja-sage-Tag machen

3. Das Adventskalenderbuch

Wir möchten euch das biblische Adventskalenderbuch „David und der neue König“ von Christel Storch-Paetzold empfehlen, was unsere Kinder letztes Jahr wirklich gerne hatten. „Jeden Tag erscheint eine neue Szene in Text und Bild, die Bethlehem und Umgebung mehr und mehr mit Leben erfüllt. Die liebevollen Illustrationen und die spannende Erzählung erschließen schrittweise der ganzen Familie das Wunder der Heiligen Nacht.“ Damit können die Kinder den wahren Wert von Weihnachten erkennen lernen, nämlich dass es eben nicht nur ein Geschenke-Familien-Fest ist, sondern so viel mehr…..

4. Der Schokoladenadventskalender

Ja, wir meinen den aus dem Supermarkt. Und ja, wir wissen, dass das eher nicht nachhaltig ist. Aber langsam. Und manchmal ist das wichtiger. Es gibt Zeiten, da muss man andere Prioritäten setzen und kann sich nicht die Zeit nehmen, um dutzende Päckchen zu packen. Ausserdem ist es im Vergleich zu anderen Klimaschädigungen, die begangen werden, kaum der Rede wert. Wem dieser Adventskalender zu unspektakulär ist, kann ja immernoch die Aktionen von oben spontan in den Tag einplanen, aber eben ohne den Druck, es dann wirklich machen zu müssen.

Kommt her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid, ich will euch erquicken. Matthäus 11,28

Wie sehen eure Adventskalender dieses Jahr aus? Habt ihr noch andere kreative Ideen? Wir freuen uns über eure Antworten:)!